Bad Bentheimer SPD wählt neuen Vorstand

Der SPD-Ortsverein Bad Bentheim hat am vergangenen Freitag in der Gaststätte Hesselink in Gildehaus seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes standen unter anderem die Begrüßung neuer Mitglieder, die Ehrung langjähriger Mitglieder, Delegiertenwahlen auch die Wahlen zu einem neuen Ortsvereinsvorstand auf der Tagesordnung.

Vorstand des SPD Ortsverein Bad Bentheim
Vorsitzender Johann Bardenhorst begrüsst Alexander Schütz Bild: SPD Bad Bentheim
Vorstand SPD Ortsverein Bad Bentheim.

Der Ortsvereinsvorsitzende Johann Bardenhorst begrüßte zunächst vier neue Mitglieder, darunter zwei Jusos begrüßen. In der sich anschließenden Ehrung wurden Thorsten Schütz für 45-jährige Mitgliedschaft und Bernhard Gryn für 50-Jährige Mitgliedschaft geehrt. Weitere Ehrungen von Mitgliedern, die wegen familärer oder gesundheitlicher Gründe nicht teilnehmen konnten sind Norbert Poesl (40 Jahre), Albert Mülder (45), Horst Winkler, Gerhard Kerkhoff und Friedrich Jeuring (alle 55 Jahre). Eine lange Zeit der Mitgliedschaft und Treue zur SPD, wie auch die stv. Vorsitzende Dr. Carin Stader-Deters feststellte: Da waren viele der heute im Ortsverein aktiven Mitglieder noch gar nicht geboren oder dachten noch nicht an Politik.

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes ging Bardenhorst auf die durchgeführten Aktivitäten des Ortsvereins ein und gab einen Ausblick auf die geplante Vorhaben. Kassenwart Erhard Kreth gab einen Bericht zur Finanzsituation des Ortsvereins ab. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Wilhelm Kuhr und Markus Dolanski wurde dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt.

Es folgte ein provokanter Vortrag des Vorsitzenden zum Thema Koalitionsvertrag und Regierungsbildung. Bardenhorst ging dort auf mögliche Gedanken ein, die sich jedes Mitglied zum Mitgliedervotum machen müsste, und wie schwierig dort die Entscheidung für jeden Einzelnen werden kann. In einer regen Diskussion gaben viele Mitglieder Ihre Meinung zum Vertrag und zur Situation der SPD ab. Unterm Strich kam heraus, dass die inhaltlichen Themen sehr wichtig für die SPD-Mitglieder sind und dass die Frage nach dem Ja oder Nein doch sehr stark von Medienberichten beeinflusst werden. Neben den Inhalten seien die Fragen, was für Deutschland, für die Menschen in Deutschland und auch für die SPD wichtig und richtig sei. Die Mitglieder stellen sich die Frage, was passiert, wenn z.B. die Groko nicht zustande kommt. Werden die SPD-Inhalte im Koalitionsvertrag dann überhaupt noch ansatzweise umgesetzt. Viele Fragen sind da für die Mitglieder noch offen. Eine Probeabstimmung ergab dann auch, dass die Hälfte der Mitglieder noch unentschieden ist und je ein Viertel dem Vertrag zustimmen bzw. ablehnen würde.

Carsten Primke vom SPD-Büro Meppen, der die Versammlung organisatorisch begleitet berichtet anschließend von seinen Erfahrungen als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Umgang mit AFD-Vertretern im emsländischen Kreistag. Eilanträge, die eigentlich keine Eilbedürftigkeit haben, Beschimpfungen und Unterstellungen seien dort an der Tagesordnung.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden alle Posten überwiegend einstimmig besetzt. Wiedergewählt wurden der Vorsitzende Johann Bardenhorst und sein Stellvertretender*innen Dr. Carin Stader-Deters und Jörg Brinkmann. Neu als Stellvertreter  dazu gewählt wurde der Kreisjusosprecher Alexander Schütz. Ebenfalls wieder gewählt wurden der Kassenwart Erhard Kreth und sein Stellvertreter Berthold Leusmann. Neu im Vorstand sind die Schriftführerin Angelika Stockey und ihr Stellvertreter Felix Merkator. Zu Beisitzern wurden gewählt: Friedbert Porepp (OV-Zeitung Ortszeit), Anke Wallasch (Mitgliederbetreuung), Siavash Rahim-Tabrizi, Jürgen Uekermann (ehemaliger Schriftführer) und Salco Hoogeweij (alle Wiederwahl) sowie die neuen Beisitzer Dr. Volker Pannen und Hermann Strenge. Bardenhorst bedankte sich bei den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen für die alten und neuen Vorstandsmitglieder und freut sich gemeinsam mit Stader-Deters auf zwei weitere Jahre guter Zusammenarbeit zwischen Ortsverein und Fraktion.