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SPD für bessere Fußwege

Barrierefrei238
06. August 2011 0 Kommentare

Die Bad Bentheimer SPD will Bürgersteigen und Fußwegen in der Stadt künftig größere Aufmerksamkeit schenken und Verbesserungen errreichen.Besonders Senioren und Gehbhinderten sollen davon profitieren. In einem aktuellen Antrag wird die Stadtverwaltung aufgefordert, die dringendsten Maßnahmen im Stadtgebiet zu benennen und eine Liste mit Kostenschätzungen dem Rat rechtzeitig zu den Haushaltsberatungen im Herbst vorzulegen.

Die SPD beruft sich im Antrag auf das im Stadtentwicklungskonzept benannte Leitthema der Barierrefreiheit.

Friedbert Porepp, Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion und Johann Bardenhorst, Sprecher der Fraktion im Bauausschuss, verweisen auf Befragungen des Seniorenbeirats und Tests durch Behindertengruppen. Der Zustand der Bürgersteige und Fußwege wird dabei an etlichen Punkten im Stadtgebiet negativ bewertet. "Wir müssen uns beispielsweise deutlicher bemühen, Bordsteinkanten abzusenken. Für E-Mobile und Rollatoren stellen die Kanten, aber auch Schlaglöcher auf den Gehwegen deutliche Hindernisse dar", betonen Porepp und Bardenhorst. In den Befragungen wurde die Hofstiege als Negativbeispiel benannt und auch in der Südstraße wird Handlungsbedarf gesehen. Die Sozialdemokraten verweisen jedoch auch auf die Verbesserungen der vergangenen Jahre. So präsentiere sich die Pflasterung in der Wilhelmstraße jetzt deutlich verbessert und auch in der Schüttorfer Straße hat es Verbesserungen gegeben. "Es kann jedoch nicht bei Einzelmaßnahmen bleiben. Vielmehr müssen wir auch die Wohnstraßen in den Blick nehmen und können die Finanzmittel nicht einseitig nur für eine große Baumaßnahmen einsetzen", betonen Porepp und Bardenhorst.

Verbesserungsbedarf sieht die SPD auch bei vielen öffentlichen Gebäuden. Damit künftig auch Senioren, Gehbehinderte und Familien mit Kinderwagen beispielsweise die Angebote im Haus Kirchstraße 10 uneingeschränkt besuchen können, sind die Anstrengungen für mehr Barrierefreiheit auch bei den Gebäuden zu intensivieren.

Die Bürgerbeteiligung soll nach Überzeugung der SPD auch in diesen Fragen sicher gestellt werden. Bei der Erstellung der Dringlichkeitsliste sollen der Seniorenbeirat, die Sozialverbände und auch die Bewohner der innenstadtnahen Senioreneinrichtungen beteiligt werden. "Die eingeschränkt mobilen Menschen in der Stadt müssen am öffentlichen Leben teilnehmen können und es muss ein Leben in Familiennähe ermöglicht werden. Der kürzlichh vorgestellte Familienbericht hat dies nochmals deutlich gemacht" stellen die Sozialdemokraten heraus.

Den Antrag finden Sie auf dieser Homepage unter  Themen "Familie/Jugend /Senioren und Soziales"



 

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